Jahresplanung 2026 im Empfehlungsmarketing: So machen Sie aus guten Vorsätzen konkrete Wachstumsziele

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Warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für Ihre Empfehlungsstrategie 2026 ist

In vielen Unternehmen ist der Dezember eine Mischung aus Hochbetrieb und innerem Stillstand: operative Hektik, aber strategisch passiert oft wenig. Genau hier liegt Ihr Vorteil. Während der Wettbewerb noch im Tagesgeschäft feststeckt, können Sie die Basis für ein klar strukturiertes Empfehlungsjahr 2026 legen.

Als Anbieter von KennstDuEinen.de erleben wir bei WinLocal jedes Jahr das Gleiche: Die erfolgreichsten Dienstleister starten nicht „irgendwann im Frühjahr“, sondern gehen mit einem klaren Empfehlungsplan ins neue Jahr – inklusive konkret definierter Ziele und Routinen.


Schritt 1: Rückblick 2025 – woher kamen Ihre besten Kunden wirklich?

Bevor Sie Ziele für 2026 definieren, lohnt ein ehrlicher Blick zurück:

  • Welche Kunden in 2025 waren besonders profitabel und angenehm in der Zusammenarbeit?
  • Über welchen Weg sind genau diese Kunden zu Ihnen gekommen?
  • Wie oft wurden Sie explizit weiterempfohlen (persönlich, telefonisch, per E‑Mail oder Online-Bewertung)?

Dokumentieren Sie für 2025 so gut es geht:

  • Anteil der Aufträge, die über Empfehlungen kamen
  • Durchschnittlicher Auftragswert dieser empfohlenen Kunden
  • Branchen oder Kundengruppen, aus denen besonders viele Empfehlungen kamen (z.B. bestimmte Stadtteile in Frankfurt oder bestimmte Kundensegmente)

Oft zeigt sich dabei: Empfehlungs-Kunden sind wertvoller, loyaler und preisstabiler als andere Kontakte. Genau diese Erkenntnis brauchen Sie, um 2026 bewusst auf Empfehlungswachstum zu setzen.


Schritt 2: Klare Ziele statt „mehr Empfehlungen wäre schön“

Vage Vorsätze führen selten zu nachhaltigen Veränderungen. Definieren Sie Ihr Empfehlungsziel für 2026 konkret:

Beispiele für messbare Ziele:

  • „2026 sollen 30 % aller Neukunden über Empfehlungen kommen.“
  • „Ich möchte 50 neue Bewertungen auf relevanten Portalen (z.B. KennstDuEinen.de) erreichen.“
  • „Ich will meinen Umsatz mit Stammkunden um 20 % steigern.“

Wichtig:

  • Legen Sie Zwischenziele pro Quartal fest (z.B. 12 neue Bewertungen im ersten Quartal).
  • Planen Sie realistisch – lieber ein erreichbares Ziel, das Sie übertreffen, als ein Luftschloss, das Sie frustriert.

Schritt 3: Prozesse statt Zufall – wie Empfehlungen zum System werden

Empfehlungsmarketing funktioniert nur verlässlich, wenn es nicht vom Zufall abhängt. Im nächsten Schritt übersetzen Sie Ihre Ziele in konkrete Prozesse.

Stellen Sie sich drei Kernfragen:

1. Wann ist der beste Moment, Kunden aktiv um eine Empfehlung oder Bewertung zu bitten?

2. Wie sprechen Sie das Thema an – persönlich, telefonisch, per E‑Mail oder automatisiert?

3. Wo sollen Empfehlungen und Bewertungen sichtbar werden (z.B. KennstDuEinen.de, Website, lokale Verzeichnisse)?

Entwickeln Sie für 2026 einfache Routinen wie:

  • Fester Prozess: Nach Abschluss eines Projekts (z.B. Handwerksauftrag, Beratung, Coaching) wird der Kunde innerhalb von 24–48 Stunden nach Feedback und ggf. einer Bewertung gefragt.
  • Standardisierte, aber persönliche Vorlage für E-Mails oder SMS mit Bewertungslink.
  • Monatliche „Empfehlungs-Check-ins“: Welche Kunden sind besonders zufrieden und eignen sich für eine aktive Empfehlung?

Schritt 4: Die richtigen Kanäle für Ihre Region wählen

Gerade für regionale Dienstleister in und um Frankfurt entscheidet die sichtbare Empfehlung darüber, ob Suchende zu Kunden werden. Überlegen Sie:

  • Auf welchen Portalen suchen Ihre Wunschkunden nach Dienstleistern?
  • Welche Plattformen sind im regionalen Umfeld schon bekannt (z.B. KennstDuEinen.de)?
  • Wie präsentieren Sie dort Ihre Stärken und Referenzen strukturiert?

Für 2026 sollten Sie klare Prioritäten setzen:

1. Primär-Plattform: Hier bündeln Sie Ihre Bewertungen und verweisen aktiv hin (z.B. aus E‑Mails, Website, Signaturen).

2. Sekundär-Plattformen: Werden mitgepflegt, aber ohne Fokus auf maximale Breite. Qualität schlägt Quantität.


Schritt 5: Kennzahlen festlegen, die Sie wirklich steuern können

Viele Dienstleister verfolgen zwar ihren Umsatz, aber nicht den Weg dorthin. Für Ihr Empfehlungsjahr 2026 brauchen Sie wenige, aber aussagekräftige Kennzahlen.

Mögliche Kennzahlen:

  • Anzahl der aktiven Empfehlungsanfragen pro Monat (wie oft haben Sie um Empfehlung/Bewertung gebeten?)
  • Anzahl der neuen Bewertungen pro Monat
  • Anzahl der Anfragen, die nachweislich über Empfehlungen kommen
  • Abschlussquote dieser Anfragen im Vergleich zu anderen Kanälen

Tipp: Planen Sie bereits im Dezember eine einfache Übersicht (z.B. Excel-Tabelle oder CRM-Feld), in die Sie ab Januar konsequent eintragen.


Schritt 6: Ihr 90-Tage-Plan für einen starken Start ins Jahr 2026

Damit Ihr Empfehlungsmarketing nicht nur auf dem Papier gut aussieht, braucht es einen konkreten Startplan für das erste Quartal.

Beispiel-Plan für Januar bis März 2026:

Januar

  • Bestandskunden analysieren: Wer war 2025 besonders zufrieden?
  • Liste mit 20–50 Kunden erstellen, die Sie aktiv auf Bewertungen und Weiterempfehlungen ansprechen.
  • Standardisierte Texte/Vorlagen für Bewertungsanfragen erstellen (E-Mail/SMS).

Februar

  • Routinen etablieren: Bewertungsanfrage nach jedem abgeschlossenen Auftrag.
  • Wöchentlich prüfen: Wie viele neue Bewertungen sind eingegangen?
  • Profil auf Ihrer Hauptplattform (z.B. KennstDuEinen.de) prüfen und optimieren (Leistungsbeschreibung, Bilder, Besonderheiten).

März

  • Erste Auswertung: Welche Maßnahmen funktionieren gut, welche weniger?
  • Bei guten Kunden gezielt nach Empfehlungen im Netzwerk fragen (z.B. „Gibt es jemanden aus Ihrem Umfeld, für den meine Leistung ebenfalls interessant wäre?“).
  • Ziel für das zweite Quartal nachschärfen: Bewertungen, Empfehlungsquote, Sichtbarkeit.

Schritt 7: Team & Mindset – Empfehlungen zur Chefsache machen

Empfehlungsmarketing funktioniert am besten, wenn es jeder im Unternehmen mitträgt. Nehmen Sie sich im Dezember bewusst Zeit für:

  • Ein kurzes Team-Meeting: Warum sind Empfehlungen 2026 so wichtig?
  • Klare Zuständigkeiten: Wer fragt wann nach Bewertungen? Wer pflegt Profile? Wer wertet aus?
  • Gemeinsame Erfolgskriterien: Wie werden Erfolge sichtbar gemacht (z.B. neue Bewertungen im Team teilen)?

Wenn Ihr Team versteht, dass Empfehlungen nicht „zusätzliche Arbeit“, sondern der direkte Weg zu besseren Kunden sind, steigt die Bereitschaft, aktiv mitzumachen.


Fazit: 2026 belohnt die, die jetzt planen – nicht später reagieren

Zwischen Jahresendspurt und Feiertagsruhe liegt eine selten genutzte Chance: Sie können Ihr Empfehlungsmarketing für 2026 bewusst planen, statt es dem Zufall zu überlassen.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Rückblick 2025: Woher kamen Ihre besten Kunden?
  • Konkrete Ziele für 2026 festlegen – messbar und realistisch
  • Prozesse definieren, wann und wie Sie Empfehlungen aktiv anstoßen
  • Relevante Plattformen für Ihre Region priorisieren
  • Kennzahlen festlegen, die Sie monatlich verfolgen
  • 90-Tage-Plan für den Jahresstart erstellen
  • Team einbinden und Verantwortlichkeiten klären

So starten Sie nicht nur mit guten Vorsätzen ins neue Jahr, sondern mit einer klaren, umsetzbaren Strategie, die Ihr Unternehmen 2026 in der Region sichtbarer, empfehlenswerter und planbar erfolgreicher macht.

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