Empfehlungsmarketing im Jahres2025-Super-endspurt: Wie Sie aus 2025-Daten eine Wachstumsmaschine für 2026 bauen
Warum der Dezember ideal für eine Empfehlungs-Analyse ist
Im Dezember laufen viele operative Projekte aus, Termine werden verschoben, das operative Tagesgeschäft verlangsamt sich – gleichzeitig stehen für 2026 wichtige Entscheidungen an. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Ihr bestehendes Empfehlungs- und Bewertungs-Potenzial systematisch zu analysieren.
Besonders für Dienstleister in Frankfurt und Umgebung gilt: Der Markt ist dicht, der Wettbewerb hoch, die Kundenerwartungen steigen. Wer hier 2026 als erste Empfehlung wahrgenommen werden will, braucht mehr als „gute Arbeit“ – er braucht eine klare Strategie, basierend auf echten Daten.
In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie im Dezember 2025 aus Ihren bestehenden Kundendaten eine belastbare Grundlage für planbares Empfehlungsmarketing schaffen.
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Schritt 1: Ihre Kundenbasis nach Empfehlungs-Potenzial segmentieren
Starten Sie mit einem Überblick: Nicht jeder Kunde hat das gleiche Empfehlungs-Potenzial. Teilen Sie Ihre Kunden grob in drei Gruppen ein:
1. Fans (hohe Zufriedenheit, hohe Nähe)
Typisch: Stammkunden, langjährige Auftraggeber, persönliche Kontakte, lokale Netzwerke.
Erkennbar an:
- wiederkehrenden Aufträgen
- proaktiven Rückmeldungen („Das war super gelöst …“)
- bereits abgegebenen Bewertungen
2. Zufriedene, aber passive Kunden
Typisch: Kunden, bei denen alles gut lief, die aber wenig von sich hören lassen.
Erkennbar an:
- reibungslosem Projektverlauf
- sachlichem Feedback ohne Begeisterung
- seltenem Kontakt nach Projektende
3. kritische oder einmalige Kunden
Typisch: Einmalprojekte, Preisfokus, schwierige Kommunikation.
Diese Gruppe ist wichtig für Ihre Qualitätsentwicklung – aber meist weniger für aktive Empfehlungen.
Ziel im Dezember:
Erstellen Sie eine Top-20-Liste Ihrer stärksten „Fans“. Diese Liste ist 2026 Ihr wichtigstes Startkapital im Empfehlungsmarketing.
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Schritt 2: Ihre Bewertungslage nüchtern bewerten
Gerade für regionale Dienstleister im Raum Frankfurt sind Online-Bewertungen ein zentraler Empfehlungsfaktor. Viele Interessenten gleichen persönliche Empfehlungen mit Google & Co. ab.
Analysieren Sie im Dezember Ihre aktuelle Bewertungssituation:
- Auf welchen Plattformen sind Sie sichtbar (z. B. KennstDuEinen, Google, Branchenportale)?
- Wie viele Bewertungen haben Sie je Plattform?
- Wie aktuell sind diese Bewertungen?
- Welche Themen tauchen in den Kommentaren immer wieder auf (positiv wie negativ)?
Wichtige Kennzahlen, die Sie notieren sollten
- Gesamtanzahl Bewertungen pro Plattform
- Durchschnittliche Sternebewertung
- Anzahl Bewertungen der letzten 12 Monate
- Verhältnis: positive vs. neutrale vs. kritische Bewertungen
Ziel im Dezember:
- Identifizieren Sie mindestens eine Plattform, auf der Sie 2026 gezielt mehr Bewertungen sammeln wollen.
- Definieren Sie einen Minimal-Standard: z. B. „Jeden Monat mindestens 3 neue Bewertungen“.
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Schritt 3: Häufigste Empfehlungsanlässe erkennen
Empfehlungen entstehen selten „einfach so“ – meist gibt es konkrete Auslöser. Nutzen Sie Ihre Kundendaten und Projektunterlagen, um genau diese Momente zu identifizieren.
Typische Empfehlungsanlässe bei Dienstleistern:
- besonders schnelle Problemlösung („Wir hatten ein akutes Problem …“)
- überraschend guter Service im Vergleich zu Wettbewerbern
- Rettung eines „verkorksten“ Vorgängerprojekts
- reibungslose Zusammenarbeit bei komplexen Aufträgen
- bemerkenswerte Freundlichkeit oder Erreichbarkeit
Vorgehen:
1. Gehen Sie Ihre Top-Projekte 2025 durch.
2. Notieren Sie zu jedem Projekt kurz:
- Was war die Ausgangssituation?
- Was war das größte Problem des Kunden?
- Was war Ihr entscheidender Beitrag zur Lösung?
3. Markieren Sie Projekte, bei denen es nachweislich zu Empfehlungen kam.
Ziel im Dezember:
- Erstellen Sie eine Liste mit 3–5 typischen Empfehlungsanlässen, die 2025 in Ihrem Geschäft real stattgefunden haben.
- Diese Anlässe sind später Grundlage für:
- Ihre Argumentation, warum man Sie weiterempfehlen sollte
- Ihre Positionierung in Profilen (z. B. auf KennstDuEinen)
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Schritt 4: Empfehlungsketten aufspüren
Gerade im regionalen Umfeld wie Frankfurt entstehen häufig Empfehlungsketten: Ein Kunde empfiehlt Sie an einen weiteren, dieser wiederum an einen dritten.
Versuchen Sie, im Dezember diese Ketten nachzuvollziehen:
- Welche Aufträge 2025 kamen explizit über Empfehlung zustande?
- Von wem kam die Empfehlung konkret (Person, Unternehmen, Netzwerk)?
- Aus welchem Kontext kam die Empfehlung (privat, geschäftlich, Netzwerkveranstaltung, Online-Bewertung)?
Visualisieren Sie diese Ketten ruhig einfach:
> Kunde A → empfiehlt Sie an Kunde B → empfiehlt Sie an Kunde C
Ziel im Dezember:
- Identifizieren Sie 3–5 Personen oder Unternehmen, die 2025 besonders häufig als „Empfehlungsquelle“ auftauchten.
- Diese Personen sind 2026 Ihre wichtigsten Partner für systematisches Empfehlungsmarketing.
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Schritt 5: Daten in konkrete Ziele für 2026 übersetzen
Aus Ihren Erkenntnissen lassen sich nun klare, messbare Ziele für 2026 ableiten – ohne komplexe Marketingpläne.
Beispiele für sinnvolle Empfehlungsziele:
1. Bewertungsziel
„Bis Dezember 2026 wollen wir auf unserer wichtigsten Bewertungsplattform mindestens 40 Bewertungen mit einem Schnitt von 4,7 Sternen erreichen.“
2. Empfehlungsziel
„Mindestens 25 % unserer Neukunden sollen über Empfehlungen oder Online-Bewertungen kommen.“
3. Netzwerkziel
„Wir identifizieren und pflegen aktiv 10 zentrale Empfehlungsgeber (Partner, Stammkunden, Netzwerke).“
Wichtig: Alle Ziele sollten auf Ihren realen Daten aus 2025 basieren – nicht auf Wunschdenken.
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Schritt 6: Einfache Maßnahmen planen – passend zur Realität Ihres Alltags
Aus den Zielen leiten Sie jetzt schlanke, realistische Maßnahmen ab, die zu Ihrem Alltag passen.
Beispiele:
- Nach jedem erfolgreich abgeschlossenen Projekt wird im Abschlussgespräch aktiv, aber wertschätzend um eine Bewertung gebeten.
- Ihre Top-20-Fans erhalten 2026 zwei- bis dreimal im Jahr ein kurzes, persönliches Update – inklusive dezenter Einladung, Sie weiterzuempfehlen.
- Ihre wichtigsten Empfehlungsgeber im Raum Frankfurt laden Sie 1–2 Mal pro Jahr zu einem persönlichen Austausch ein (z. B. Frühstück, gemeinsamer Termin, Webinar).
Ziel: Lieber wenige, konsequent umgesetzte Schritte als viele lose Ideen.
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Schritt 7: Technik & Prozesse im Dezember vorbereiten
Damit 2026 nicht wieder im Alltagsstress versandet, sollten Sie im Dezember die wichtigsten Hilfsmittel vorbereiten:
- Vorlage für Bewertungsanfragen (E-Mail- oder Textbaustein)
- Checkliste für Projektabschluss mit fester Frage nach Empfehlung/Bewertung
- Übersicht Ihrer wichtigsten Online-Profile (inkl. Links)
- Einfache Auswertungstabelle (z. B. Excel/Sheets) mit:
- Anzahl Bewertungen
- Neue Kunden aus Empfehlungen pro Monat
Wer hier konsequent arbeitet, kann sein Empfehlungsmarketing später sehr gut mit digitalen Tools – etwa wie bei Lösungen der WinLocal GmbH und KennstDuEinen – unterstützen und skalieren.
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Fazit: Jahresende ist Analysezeit – nicht nur „Feierabend“
Der Dezember ist mehr als nur Jahresendspurt und Weihnachtsgeschäft. Für Dienstleister im Raum Frankfurt bietet er die seltene Chance, in Ruhe auf das eigene Geschäft zu schauen – und aus echten Kundendaten eine klare Empfehlungsstrategie für 2026 abzuleiten.
Wenn Sie jetzt:
- Ihre besten Fans identifizieren,
- Ihre Bewertungslage ehrlich analysieren,
- typische Empfehlungsanlässe sichtbar machen und
- daraus konkrete Ziele und Prozesse ableiten,
legen Sie den Grundstein dafür, dass Empfehlungen 2026 nicht dem Zufall überlassen bleiben – sondern zu einem planbaren Wachstumskanal werden.